Was ist Kollagenhydrolysat? Grundlagen einfach erklärt
Agglomeriertes Kollagenpulver im Kaffee, Collagen-Sticks für unterwegs und „Hydrolysat“ auf dem Etikett: Das kann schnell technisch klingen. Dabei lässt sich das Thema ganz leicht und einfach erklären. Hier erfährst du alles, was du über Kollagenhydrolysat wissen musst.
Kollagenhydrolysat in Kürze: Das Wichtigste auf einen Blick
- Kollagen ist ein Strukturprotein und wichtiger Bestandteil von Haut, Knochen, Knorpel, Sehnen und Bändern.
- Kollagenhydrolysat ist Kollagen, das in kleinere Eiweißbausteine (Peptide) aufgespalten wurde.
- Dadurch entsteht ein Pulver, das sich gut in Wasser löst und sich leicht in Drinks, Shakes oder Kapseln integrieren lässt.
Was ist Kollagen eigentlich?
Stell dir den Körper wie ein Haus vor: Organe sind die Räume, Blutgefäße die Leitungen und Kollagen ist ein großer Teil des Gerüsts, das alles zusammenhält. Kollagen gehört zu den Strukturproteinen. Es bildet feine, aber sehr stabile Fasern, die dem Gewebe Halt geben. Vor allem hier ist es zu finden:
- in der Haut
- in Knochen und Knorpel
- in Sehnen und Bändern
Die Kollagenfasern bestehen aus langen Eiweißketten, die sich zu einer Art Seil verdrehen. Dieses „Seil“ macht Gewebe widerstandsfähig und gleichzeitig elastisch genug, um Bewegungen mitzumachen. Wenn von Kollagen gesprochen wird, ist meistens dieses natürlich vorkommende Strukturprotein gemeint, das dein Körper selbst bildet.
Was bedeutet „hydrolysiertes“ Kollagen?
Der Begriff „hydrolysiert“ wirkt im ersten Moment etwas kompliziert, dabei beschreibt er nur einen einfachen Verarbeitungsprozess. Denn Hydrolyse heißt: Ein großes Molekül wird in kleinere Stücke zerlegt. Beim Kollagenhydrolysat passiert genau das, aus langen Kollagenketten entstehen kürzere Peptidketten.
Das Grundmaterial bleibt Kollagen, aber seine Form verändert sich. Und damit auch die Eigenschaften:
- Das Pulver löst sich deutlich besser in Flüssigkeiten.
- Es bildet kein Gel, sondern bleibt trinkbar.
- Es lässt sich super in Rezepte integrieren, ohne Konsistenz oder den Geschmack zu verändern.
Wenn auf einer Verpackung „hydrolysiertes Kollagen“, „Kollagenpeptide“ oder „Kollagenhydrolysat“ steht, ist damit in der Regel genau diese vorgespaltene Form gemeint.
H2: Wie entsteht Kollagenhydrolysat aus tierischem Bindegewebe?
Hinter der Kollagenherstellung steckt also keine Magie, sondern ein klarer Prozess mit einem festen Ablauf:
- Ausgangsstoff: Bindegewebe
Zuerst wird Kollagen aus tierischem Bindegewebe gewonnen, häufig aus Haut (z. B. Rind oder Fisch) oder Knochen und Knorpel. Dieses Rohmaterial wird gründlich gereinigt und so behandelt, dass sich das Kollagen lösen lässt. - Zwischenschritt: Gelatine
Im nächsten Schritt wird aus dem gewonnenen Kollagen meist Gelatine. Sie entsteht, wenn die stabilen Kollagenstrukturen durch Wärme und bestimmte Verfahren aufgebrochen werden. Gelatine ist in warmem Wasser löslich und bildet beim Abkühlen ein Gel, was du bestimmt von Wackelpudding oder Gummibärchen kennst. - Feinarbeit: Hydrolyse zu Kollagenhydrolysat
Um aus Gelatine Kollagenhydrolysat zu machen, kommt noch ein zusätzlicher Schritt dazu:
- Die Gelatine wird mit speziellen Enzymen behandelt.
- Diese Enzyme schneiden die Eiweißketten in kürzere Peptidsegmente.
- Die Flüssigkeit wird filtriert, konzentriert, getrocknet und zu einem feinen Pulver verarbeitet.
So entsteht Kollagenpulver, das sich leicht dosieren, mischen und in verschiedenste Produktformen bringen lässt. Und es ist genau das hochwertige Kollagenpulver, das du aus den Glow25 Produkten kennst!
Worin unterscheidet sich Kollagenhydrolysat von Gelatine?
Gelatine und Kollagenhydrolysat haben denselben Ursprung: Kollagen. Sie verhalten sich dabei aber sehr unterschiedlich. Hier findest du einen kurzen Vergleich, der dir den Unterschied zwischen Kollagenhydrolysat und Gelatine aufzeigt:
|
Eigenschaft |
Gelatine |
Kollagenhydrolysat |
|
Struktur |
längere Eiweißketten |
kürzere Peptidketten |
|
Verhalten in Wasser |
löst sich warm, bildet beim Abkühlen ein Gel |
löst sich gut, bleibt flüssig |
|
Typische Verwendung |
Desserts, Gummibärchen, Kapselhüllen |
Drinks, Pulver, Riegel, Kapseln |
Kurz gesagt: Gelatine ist ideal, wenn eine geleeartige Konsistenz gewünscht ist. Kollagenhydrolysat ist die passende Form, wenn ein trinkbares, gut lösliches Kollagenprodukt im Vordergrund steht.
Wie lässt sich Kollagenhydrolysat in deine Routine integrieren?
Kollagenhydrolysat klingt nach Labor, Prozessen und Fachbegriffen, entpuppt sich aber als ziemlich unkomplizierter Alltagsbegleiter: Das fein verarbeitete, gut lösliche und geschmacksneutrale Kollagenpulver ist Hauptbestandteil aller Glow25 Produkte. Und durch seine Eigenschaften lässt es sich ganz entspannt in kleine Rituale einbauen, die ohnehin schon da sind: Dein Kaffee am Morgen, der leckere Smoothie zum Frühstück oder das Glas Wasser zwischendurch.
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