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Jul 13, 2026
Müdigkeit in den Wechseljahren: Ursachen – und was wirklich hilft
Du stehst morgens auf, hast eigentlich genug geschlafen – und fühlst dich trotzdem, als hättest du kaum ein Auge zugemacht? Wechseljahre-Müdigkeit ist eines der am häufigsten unterschätzten Symptome des Klimakteriums. Sie zeigt sich nicht nur als Schläfrigkeit, sondern als tiefe, oft zähe Erschöpfung, die den ganzen Tag über spürbar bleibt. In unserer eigenen Community-Umfrage mit mehr als 10.000 Teilnehmerinnen gaben rund 15 % an, dass „mehr Energie" gerade ihr wichtigstes persönliches Ziel ist – und über 60 % priorisieren das Thema aktiv. In diesem Artikel erfährst du, welche Ursachen hinter der Müdigkeit stecken können, was die Wissenschaft über wirksame Ansätze sagt – und was wir bei Glow25 gerade für genau dieses Thema entwickeln.
Kurzübersicht:
Ursachen
Wie häufig ist das?
Darm & Energie
Was die Studien zeigen
Für wen relevant?
So in den Alltag integrieren
Produktempfehlungen
Häufige Fragen
Demnächst bei Glow25
Glow25 Energy – nicht-stimulierende Energie für Frauen ab 45
Wir arbeiten aktuell an einer neuen Formel speziell für Tage wie diese: eine Kombination aus Kreatin, einem pflanzlichen Mangoblatt-Extrakt und einem Vitamin-B-Komplex – ganz ohne Koffein, ohne Zucker und ohne den bekannten Nachmittags-Crash. Mehr dazu weiter unten im Artikel.
Für den Newsletter anmelden & als Erste informiert werdenWie äußert sich Müdigkeit in den Wechseljahren – und woher kommt sie?
Wechseljahre-Müdigkeit unterscheidet sich von normaler Tagesmüdigkeit dadurch, dass sie sich oft nicht allein durch Schlaf beheben lässt. Viele Frauen berichten von Antriebslosigkeit am Morgen, einem Leistungstief am Nachmittag und dem Gefühl, den Anforderungen des Alltags nicht mehr so leicht gewachsen zu sein wie früher. Dafür gibt es meist nicht eine einzige Ursache, sondern ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren:
- Hormonelle Veränderungen: Sinkende Östrogen- und Progesteronspiegel beeinflussen den Schlaf-Wach-Rhythmus. Weniger Progesteron kann zu unruhigerem Schlaf führen, während schwankendes Östrogen die Tiefschlafphasen stören kann.
- Nächtliche Hitzewallungen: Wer nachts schwitzt und öfter aufwacht, sammelt weniger erholsamen Schlaf – die Folge ist Tagesmüdigkeit.
- Schilddrüsenveränderungen: Die Schilddrüsenfunktion kann sich in dieser Lebensphase verändern und zu zusätzlicher Erschöpfung beitragen. Eine ärztliche Kontrolle der Schilddrüsenwerte kann hier Klarheit schaffen.
- Eisenmangel: Solange die Periode noch unregelmäßig, aber teils stärker verläuft, kann der Eisenverlust zunehmen – ein häufiger, aber gut abklärbarer Grund für Erschöpfung.
- Stress und mentale Belastung: Die Wechseljahre fallen bei vielen Frauen in eine Lebensphase mit hoher beruflicher und familiärer Verantwortung – zusätzlicher Stress zehrt an den Energiereserven.
Wie häufig ist Müdigkeit in den Wechseljahren wirklich?
Erschöpfung gehört zu den am häufigsten genannten Wechseljahresbeschwerden überhaupt. Eine große chinesische Querschnittsstudie mit über 42.000 Frauen zwischen 40 und 60 Jahren fand eine Müdigkeits-Häufigkeit von 48,2 % – nach Schlafstörungen die zweithäufigste Beschwerde.[1] Eine taiwanesische Untersuchung kam sogar auf eine Prävalenz von 67,9 % bei Frauen im Klimakterium.[2] Die Zahlen schwanken je nach Studienpopulation und Erhebungsmethode, das Muster ist aber eindeutig: Du bist mit diesem Symptom nicht allein, und es ist kein Zeichen von „nicht genug anstrengen" – sondern eine reale körperliche Reaktion auf eine Phase des Wandels.
Die Darmgesundheit-Verbindung: Was hat der Darm mit Energie zu tun?
Ein Aspekt, der bei Müdigkeit in den Wechseljahren oft übersehen wird, ist die Rolle des Darms. Ein großer Teil der Vitamine und Mineralstoffe, die für den Energiestoffwechsel gebraucht werden, muss zunächst über die Darmschleimhaut aufgenommen werden. Verändert sich mit dem Alter die Vielfalt des Darm-Mikrobioms, kann das indirekt beeinflussen, wie effizient der Körper Nährstoffe verwertet.[3] Hinzu kommt die sogenannte Darm-Hirn-Achse: Darmbakterien stehen über den Vagusnerv und die Produktion von Botenstoff-Vorstufen wie Serotonin in ständigem Austausch mit dem Gehirn – ein Zusammenspiel, das auch mit Stimmung und Wachheit in Verbindung gebracht wird.[4] Wer also über eine ballaststoffreiche Ernährung oder gezielte Präbiotika sein Darm-Mikrobiom unterstützt, tut damit indirekt auch etwas für seinen Energiehaushalt.
Was die Studien zeigen: Nährstoffe und Energiestoffwechsel
Ein Blick auf die Forschung zeigt, welche Nährstoffe eine belegte Rolle im Energiestoffwechsel spielen:
- Vitamin-B-Komplex (B12, B6, Pantothensäure, Riboflavin): Für diese vier B-Vitamine ist die Angabe „trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei" eine von der EU offiziell zugelassene gesundheitsbezogene Angabe (Verordnung (EG) Nr. 1924/2006). Ein umfassender Review in der Fachzeitschrift „American Journal of Clinical Nutrition" beschreibt Riboflavin zusätzlich als zentralen Baustein der zellulären Energiegewinnung – als Vorstufe der Coenzyme FAD und FMN, die an praktisch jedem Stoffwechselprozess beteiligt sind.[5]
- Calcium: Neben seiner bekannten Rolle für die Knochengesundheit ist Calcium auch an der normalen Funktion von Verdauungsenzymen beteiligt – relevant für eine reibungslose Nährstoffaufnahme.
- Inulin als Präbiotikum: Ein Übersichtsartikel im „British Journal of Nutrition" zeigt, dass Inulin gezielt das Wachstum nützlicher Darmbakterien wie Bifidobakterien fördert und die Mineralstoffaufnahme, insbesondere von Calcium, verbessern kann.[6]
Auch Kreatin – ein Molekül, das an der schnellen Energiebereitstellung in Muskel- und Nervenzellen beteiligt ist – wird zunehmend im Zusammenhang mit Frauen in den Wechseljahren untersucht.[7] Mehr dazu liest du in unserem Artikel Kreatin in den Wechseljahren. Genau diese Kombination – Vitamin-B-Komplex, Kreatin und ergänzend ein pflanzlicher Mangoblatt-Extrakt – steckt auch hinter der neuen Glow25 Energy Formel, die wir gerade fertigstellen. Die Studienlage zu einzelnen Nährstoffen und Müdigkeit ist insgesamt vielversprechend, aber noch nicht abschließend – Nahrungsergänzung ersetzt daher keine ärztliche Abklärung bei anhaltender Erschöpfung.
Für wen könnte das hilfreich sein?
Die folgenden Ansätze – von Ernährung über Bewegung bis zu gezielter Nährstoffzufuhr – können besonders für diese Frauen interessant sein:
- Frauen in der Perimenopause, die eine spürbare Veränderung ihres Energielevels bemerken
- Frauen mit unregelmäßigem Zyklus und dadurch erhöhtem Risiko für Eisenmangel
- Frauen, die zusätzlich zur Müdigkeit unter Verdauungsbeschwerden wie Blähungen leiden
- Frauen, die ihre Ernährung bereits umgestellt haben, aber trotzdem noch nach unterstützenden Routinen suchen
- Frauen, die einen ganzheitlichen, wissenschaftlich fundierten Ansatz statt schneller Versprechen bevorzugen
So kannst du das in deine Routine einbauen
Es gibt keine einzelne Maßnahme, die Müdigkeit in den Wechseljahren „abstellt" – aber mehrere kleine Stellschrauben, die sich gegenseitig verstärken:
- Feste Schlafenszeiten: Ein regelmäßiger Rhythmus hilft dem Körper, trotz hormoneller Schwankungen einen stabilen Schlaf-Wach-Takt zu halten.
- Bewegung am Vormittag oder frühen Nachmittag: Tageslicht und moderate Bewegung unterstützen den natürlichen Cortisol- und Melatonin-Rhythmus.
- Ausreichend Eiweiß und komplexe Kohlenhydrate: Sie sorgen für einen stabileren Blutzuckerspiegel als stark verarbeitete, zuckerreiche Mahlzeiten.
- Auf den Darm achten: Ballaststoffreiches Gemüse, fermentierte Lebensmittel und bei Bedarf gezielte Präbiotika wie Inulin unterstützen ein ausgeglichenes Mikrobiom.
- Nährstoffversorgung im Blick behalten: Ein Bluttest beim Arzt oder der Ärztin kann zeigen, ob Eisen, Vitamin B12 oder die Schilddrüsenwerte im Normbereich liegen.
Ein Baustein, der viele dieser Punkte verbindet, ist eine gute Darmgesundheit – und genau hier setzt Glow25 Balance an: Die Kombination aus Inulin, Goldkiwi-Extrakt, Milchsäurebakterien, Vitamin B2 und Calcium wurde entwickelt, um das Darm-Mikrobiom zu unterstützen und einen normalen Energiestoffwechsel zu fördern. Für alle, die zusätzlich gezielt an ihrem Energielevel arbeiten möchten, entwickeln wir gerade ein neues Produkt – mehr dazu im nächsten Abschnitt.
Bald bei Glow25: nicht-stimulierende Energie speziell für Frauen ab 45
Viele Frauen beschreiben in unserer Umfrage ein sehr ähnliches Muster: tagsüber erschöpft, obwohl die Nacht eigentlich lang genug war; Kaffee hilft kurz, dann kommt der Einbruch am Nachmittag. Genau für dieses Muster entwickeln wir aktuell Glow25 Energy – eine Pulver-Formel, die bewusst ohne Koffein, ohne Zucker und ohne die typische Nervosität eines „Kicks" auskommt. Die Formel setzt auf drei Bausteine:
- Kreatin (Creassure®): Ein körpereigenes Molekül, das an der schnellen Energiebereitstellung in Zellen beteiligt ist. Der Körper deckt seinen täglichen Kreatinbedarf nur zu etwa 50–60 % selbst, der Rest stammt normalerweise aus tierischen Lebensmitteln wie Fleisch oder Fisch.
- Mangoblatt-Extrakt (Zynamite®): Ein pflanzlicher Extrakt, zu dem erste herstellereigene Untersuchungen zur mentalen Wachheit vorliegen. Für diesen Inhaltsstoff gibt es aktuell noch keine EU-weit zugelassene gesundheitsbezogene Angabe – wir formulieren daher bewusst vorsichtig, bis eine solche vorliegt.
- Vitamin-B-Komplex: Vitamin B12, B6, Pantothensäure und Riboflavin tragen laut zugelassener EU-Angabe jeweils zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.
Das Ziel ist eine verlässliche, alltagstaugliche Energiequelle – gedacht als Ergänzung, nicht als Ersatz für guten Schlaf, Bewegung und eine ausgewogene Ernährung. Sobald Glow25 Energy verfügbar ist, aktualisieren wir diesen Artikel mit allen Details und dem direkten Produktlink. Bis dahin kannst du dich über den Newsletter auf glow25.de informieren lassen, sobald es so weit ist.
Unsere Produktempfehlungen
Balance
Tribiotika-Formel mit Vitamin B2 für Darm-Gleichgewicht und einen normalen Energiestoffwechsel. Jetzt erhältlich.
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Kreatin, Mangoblatt-Extrakt und Vitamin-B-Komplex – ohne Koffein, ohne Zucker, ohne Crash.
Newsletter abonnierenHäufig gestellte Fragen zu Müdigkeit in den Wechseljahren
Wie äußert sich Müdigkeit in den Wechseljahren?
Anders als gewöhnliche Tagesmüdigkeit bessert sie sich oft nicht allein durch Schlaf. Typisch sind Antriebslosigkeit am Morgen, ein Leistungstief am Nachmittag, Konzentrationsprobleme und das Gefühl, für den Alltag nicht genug Kraft zu haben.
Was hilft gegen Müdigkeit in den Wechseljahren?
Ein Zusammenspiel aus Ursachenklärung, fester Schlafroutine, ausreichend Bewegung an der frischen Luft, einer nährstoffreichen Ernährung und – bei Bedarf – gezielten Nahrungsergänzungen kann helfen. Bei anhaltenden Beschwerden lohnt sich eine ärztliche Abklärung, um zum Beispiel Eisenmangel oder eine Schilddrüsenunterfunktion auszuschließen.
Wie lange hält die Müdigkeit in den Wechseljahren an?
Das ist individuell verschieden. Bei manchen Frauen tritt sie nur in bestimmten Phasen des Klimakteriums auf, bei anderen begleitet sie mehrere Jahre. Wird eine zugrunde liegende Ursache erkannt und behandelt, bessert sich die Müdigkeit häufig spürbar.
Welche Nährstoffe spielen bei Müdigkeit in den Wechseljahren eine Rolle?
Eisen, Vitamin B2 (Riboflavin) und Calcium sind am Energiestoffwechsel beteiligt. Auch eine gute Nährstoffaufnahme über den Darm spielt eine Rolle, da Vitamine und Mineralstoffe dort ins Blut gelangen.
Kann der Darm etwas mit Müdigkeit in den Wechseljahren zu tun haben?
Ja, indirekt. Ein ausgeglichenes Darm-Mikrobiom beeinflusst, wie gut der Körper Nährstoffe aus der Nahrung aufnehmen kann, und steht über die Darm-Hirn-Achse auch mit Stimmung und Wachheit in Verbindung.
Wann sollte ich wegen Müdigkeit in den Wechseljahren zur Ärztin oder zum Arzt?
Wenn die Erschöpfung über Wochen anhält, sich trotz ausreichend Schlaf nicht bessert oder mit weiteren Beschwerden wie starkem Gewichtsverlust, Herzrasen oder Stimmungsveränderungen einhergeht, ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.
Fazit
Müdigkeit in den Wechseljahren ist real, weit verbreitet – und meist auf mehr als nur einen Faktor zurückzuführen. Statt sich mit „das gehört eben dazu" abzufinden, lohnt es sich, die möglichen Ursachen ernst zu nehmen: von hormonellen Schwankungen über Schilddrüse und Eisenspeicher bis hin zur oft unterschätzten Rolle des Darms. Eine Kombination aus gutem Schlaf, Bewegung, ausgewogener Ernährung und gezielter Unterstützung wie Glow25 Balance kann helfen, wieder mehr Energie im Alltag zu spüren. Mit Glow25 Energy arbeiten wir zudem an einer eigenständigen Lösung genau für dieses Thema – ohne Koffein, ohne Crash, dafür mit einer wissenschaftlich fundierten Nährstoffkombination. Ein Körper, der von innen gut versorgt ist, hat die besten Voraussetzungen, um sich in dieser Lebensphase kraftvoll zu fühlen.
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Wissenschaftliche Quellen
- Prevalence and Severity of Menopausal Symptoms in Women of Different Ages — China, 2023–2024. pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11982920/
- The Perimenopausal Fatigue Self-Management Scale Is Suitable for Evaluating Perimenopausal Taiwanese Women's Vulnerability to Fatigue Syndrome. pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8002518/
- Roberfroid M et al. Prebiotic Effects: Metabolic and Health Benefits. British Journal of Nutrition, 2010. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20920376/
- Foster JA, McVey Neufeld KA. Gut-Brain Axis: How the Microbiome Influences Anxiety and Depression. Trends in Neurosciences, 2013. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23602152/
- Powers HJ. Riboflavin (Vitamin B2) and Health. American Journal of Clinical Nutrition, 2003. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12791609/
- Roberfroid M et al. Prebiotic Effects: Metabolic and Health Benefits. British Journal of Nutrition, 2010. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20920376/
- Smith-Ryan AE, Cabre HE, Moore SR. Creatine Supplementation in Women's Health: A Lifespan Perspective. Nutrients, 2021. doi.org/10.3390/nu13030877